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Zelva (blr. Зэльва; russ. Зельва)
STADTGESCHICHTE VON ZELVA

Die ca. 8000 Einwohner zählende Stadt
Zelva liegt sehr malerisch an einem großen Stausee, der die Stadt mit Wasser versorgt und für die Einheimischen ein beliebtes Naherholungsgebiet darstellt, sowie im Fluss Zalvjanka (russ. Zelvjanka/Зельвянка). Außerdem ist Zelva Heimat der Dichterin Larysa Henijuš, die hier von 1956 bis zu ihrem Tod 1983 lebte.

Geschichte

Die 1470 zunächst als Dorf Vjalikaja Zelva (= Groß-Zelva) erwähnte Stadt gehörte Michal Načevič. Seit 1477 ist das Landgut Malaja Zelva (= Klein-Zelva) bekannt. Seit dem 16. Jahrhundert befanden sich Vjalikaja Zelva und Malaja Zelva im Besitz der Višneŭskis, Iliničs (denen auch
Mir gehörte), Zaberezinskis, Zjanovičs, den Kamaroŭskis und anderen. Ab der ersten Hälfte des 17. Jahrhundert ist es im Besitz der Sapiehas. 1525 wird Vjalikaja Zelva (ab 16. Jh. einfach Zelva) ein Ort [местечко] innerhalb das Pavet (= in etwa Bezirk/Landkreis) Vaŭkavysk. 1643 nimmt Kazimir Leŭ Sapieha hier den polnischen König Władysław VI Wasa in Empfang. 1721 erhält der Ort von König August den Starken weitere Privilegien und darf von nun an Märkte und Jahrmärkte veranstalten. 1739 wird hier eine Residenz der Piaristen gegründet. Ab 1816 findet hier der Jahrmarkt Annenski Kirmaš statt. Der Jahrmarkt findet ab der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts jährlicher vom 25. Juli bis 25. August statt, gegründet von den Sapiehas. Ab 1795 (Dritte Teilung der Rzeczpospolita) gehört die Stadt zu Russland. 1831 wird Zelva aufgrund der Teilnahme der Sapiehas am Aufstand 1830/31 konfisziert und wandert in die Staatskasse. Die Eisenbahnlinie Baranavičy – Białystok durch Zelva wird 1886 verlegt. Von 1921 bis 1939 ist die Stadt polnisch, ab 1939 wieder sowjetisch bzw. belarussisch.

André Böhm

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