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Makaraŭcy (blr. Макараўцы; russ. Макаровцы), Rajon Berastavica
HEILIG-KREUZ-KIRCHE (KATHOLISCH)

Das Dorf Makaraŭcy befindet sich im Rajon Berastavica im Grenzgebiet zu Polen (ca. 50 km südlich von Hrodna). Das Dorf ist heutzutage das Zentrum eines Gemeinderates (blr. цэнтр сельскага савету) und eines der größten Dörfer in der Umgebung.
In den schriftlichen Quellen wurde das Dorf Makaraŭcy erst Ende des 18. Jahrhunderts erwähnt, während des Baus der Heilig-Kreuz-Kirche [Крыжаўзвіжанскі касцёл]. Die Kirche, ein architektonisches Denkmal des Frühklassizismus, befindet sich im westlichen Teil des Dorfes. Die Erlaubnis für den Bau der Holzkirche gab der Bischof Ignatius Masalski am 28. Mai 1793. Die Usnarskaja (später Makaraŭskaja) Pfarrei wurde 1795 als Zweigstelle der Pfarrei in Indura (ca. 25 km südlich von Hrodna, ungefähr in der Mitte zwischen Hrodna und Vjalikaja Berastavica) etabliert.
Das Gebäude wurde 1795 aus Holz (aus ganzen Brettern) in Form eines länglichen Rechtecks (22 m x 15,5 m x 7 m) errichtet. Der Architektur der Kirche ist Einfachheit eigen, eine Art von Harmonie und Schönheit (typisch für klassizistische Architektur!). Das Fundament der Kirche besteht aus Stein; es ist groß, weil sich die Krypta unter der Kirche befindet. Bis in die 1960er Jahre hinein standen dort die Särge der Kirchenförderer (Mäzene). Im Jahre 1962 wurden sie auf Befehl der Behörden eben dort begraben. Jetzt ist die Krypta mit Sand, der von den Wänden abbröckelt ist, bedeckt.
Im Jahre 1848 nimmt infolge der Renovierung die Kirche ein anderes Aussehen an. Das Dach wurde zweigiebelig und am Anfang des 20. Jahrhunderts wurde es mit neuem Zinn beschichtet.
Südlich der Kirche steht ein Glockenturm aus Stein, der 1841 gebaut wurde. Er wurde auf allen Seiten mit kleinen schwarzen Steinen verziert. Der Glockenturm hat drei Glocken: Eine große (100 kg), eine kleinere (32 kg) und eine ganz kleine (8 kg).
Oben auf dem Glockenturm gibt es Löcher, die mit Gittern „verschlossen“ sind. Diese Löcher dienten dazu, den Klang der Glocken in die Nachbarschaft, ins Dorf zu „tragen“. An der großen Glocke sind das Bild von Jesus Christi, von Jesu Herz und zwei Engeln abgebildet. Die kleine Glocke stammte ursprünglich aus einer orthodoxen Kirche. Die mittlere Glocke wurde in Moskau von Andrej Dmitrijewitsch Samgin gegossen. Die dritte Glocke stammt aus dem 18. Jahrhundert. Alle Glocken haben die Kriege überlebt.
Bei der Kirche standen auch zwei große und zwei kleine Kanonen, die zum Salutieren während der Feierlichkeiten benutzt wurden. Das Eingangstor der Kirche ist auch aus ganzem Stein gebaut und mit bunten Mosaiken verziert.
Über dem Haupteingang, der in der Form eines Bogens gemacht ist, befindet sich eine Nische mit einer Holzskulptur des heiligen Jan. Zur Kirche führen Steintreppen hinauf. Die Türen der Kirche sind aus Kiefernholz gemacht.
Im Jahre 2014 wurde die dritte Renovierung der Kirche beendet.

Natallia Pankevich

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