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Birgitinnenkloster
DAS BIRGITINNENKLOSTER

Wir leben neben Sehenswürdigkeiten. Für einige ist dieser Satz unverständlich, aber auf mich traf er voll und ganz zu. Ich hatte das Glück, eine der Sehenswürdigkeiten von Hrodna, das Birgittinnenkloster, aus dem Fenster zu beobachten. Dieses Kloster ist nicht so bekannt wie z. B. die Boris- und Gleb-Kirche (Kaloža-Kirche). Das gibt meiner Meinung nach Aufschluss darüber, warum sich das Kloster in letzter Zeit eher in ungepflegtem Zustand befindet. Ungeachtet dessen, dass das Kloster zerstört zu sein scheint, ist es eine angesehene Sehenswürdigkeit bei den Touristen. Sie zeigen ihr Interesse für die Entstehung und die Ausstattung des Klosters und besichtigen es von innen. Man muss sagen, dass sich das lohnt, denn das Kloster bietet viel Sehenswertes. Das Birgittinnenkloster repräsentiert das 17. Jahrhundert, die Zeit des Barock. Den Namen des Klosters brachten die Nonnen des Ordens mit, die nach Hrodna kamen Die Nonnen führten ein stilles Leben, deshalb war das Kloster von großen Mauern umgeben. Die Mauern besaßen vier Tore, von denen nur drei erhalten sind. Die Zeit schonte diese Schatzkammer nicht. Früher gab es im Kloster viele Skulpturen, mehr als 40 Ikonen, sieben Altäre, an denen Bildhauer aus der ganzen Welt gearbeitet haben. Im Kloster waren die Reliquien des heiligen Kliment untergebracht, der ein Gönner der Stadt war. Viele Pilger kamen hierher, um sie anzuschauen. Sie sind entweder zerstört oder wurden gestohlen. Aber man muss den Besuchern auch sagen, dass die Zeit nicht alles zerstört hat. Das Gebäude, das nicht nur innerhalb des Klosters, sondern auch in der Stadt bekannt ist, ist der sog. Ljamus. Er wurde in der Blütezeit des Klosters errichtet und ist bis heute erhalten. Es ist ein in der Mitte des Komplexes stehendes zweistöckiges Gebäude, das ohne Nägel gebaut ist. Es ist schwer, sich das vorzustellen, wenn man ihn nicht gesehen hat. In der Mitte des 19. Jahrhunderts wurde das Kloster in fremde Hände übergeben Die Nonnen verloren das Recht, für das Kloster zu sorgen und Novizen zu beherbergen. In den 1950er Jahren gab es keine Nonnen mehr im Kloster. Im 20. Jahrhundert, zu Sowjetzeiten, wurde es 40 Jahre lang als Klinik für Geisteskranke benutzt. Später plante man, das Kloster zu einem Konzertsaal umzubauen. Aber dieser Plan wurde nicht in die Tat umgesetzt. Es wurde in den 1990er Jahren an die Gläubigen zurückgegeben und heute ist dieses kulturelle Erbe für alle geöffnet.

Kseniya Sauchyk
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